Liebe Patientin, lieber Patient,
ich freue mich über Dein Interesse an der Osteopathie und möchte Dir auf den folgenden Seiten die Osteopathie und meinen Weg zu ihr vorstellen.

Warum Osteopathie?

Für diese Form der Medizin habe ich mich entschieden, da sie den Anspruch hat, den Menschen in seiner Gesamtheit zu erfassen. Jeder Körper hat die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren und als Therapeutin möchte ich Dir helfen, diese selbstordnenden Prozesse zu unterstützen. Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Symptome zu behandeln, sondern herauszufinden, welche Faktoren den Heilungsprozess stören.

Ich freue mich auf ein persönliches Kennenlernen und auf unsere gemeinsame Arbeit!

 

Herzlichst,
Deine Sophie Ollrogge

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine manuelle Therapieform. Sowohl Untersuchung als auch Behandlung erfolgen ausschließlich mit den Händen.

Die Grundidee basiert auf einer ganzheitlichen Vorstellung vom Körper mit diesen 3 fundamentalen Thesen:

  1. Der Körper ist eine untrennbare Einheit
  2. Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig
  3. Der Körper verfügt über Selbstheilungskräfte.

Ziel einer Osteopathiebehandlung ist es, die Funktionsstörungen und Blockaden, die eine Krankheit herbeiführen oder aufrechterhalten, zu lösen. Nach Wiederherstellung einer verbesserten inneren Beweglichkeit, schafft es der Körper, Gesundheit wiederzuerlangen, da er alle Möglichkeiten der Gesundung in sich selbst trägt.

FAQ – häufige Fragen zu Osteopathie

Kann ich direkt zum Osteopathen oder brauche ich ein Rezept?

Bei Beschwerden kannst Du direkt einen Osteopathen aufsuchen. Allerdings beteiligen sich manche gesetzliche Krankenkasse nur dann anteilig an einer osteopathischen Behandlung, wenn diese zuvor von einem Arzt oder Zahnarzt empfohlen wurde. Andere Kassen setzen auch eine Mitgliedschaft in einem Dachverband, eine bestimmte Anzahl an absolvierten Unterrichtsstunden oder dass der Therapeut Arzt oder Physiotherapeut ist voraus.

Ich bin Heilpraktikerin, keine Ärztin oder Physiotherapeutin. Jedoch erfülle ich die Voraussetzung, dass ich Mitglied in einem Dachverband bin und ausreichend viele Unterrichtsstunden absolviert habe.

Du bezahlst die Behandlung zunächst selbst, wenn ich Dir die Rechnung per Email oder postalisch zugeschickt habe. Die Rechnung reichst Du dann bei Deiner Krankenkasse ein. Wenn Du Dir nicht sicher bist, was Deine Kasse übernimmt, schaue doch einfach auf dieser Website vorbei:
https://www.osteokompass.de/patienteninfo-krankenkassen

Wie lange dauert es, bis eine osteopathische Behandlung wirkt?

Es kann einige Stunden oder mehrere Tage dauern, bis Dein Körper die Veränderung, die der Osteopath bewirkt hat, verarbeitet hat.
Einige Patienten berichten auch von einer kurzfristigen Erstverschlimmerung. Der Körper ist vorübergehend destabilisiert und noch auf der Suche nach der Balance innerhalb der Statik. Ein Gefühl von Muskelkater, Müdigkeit oder Schmerzverstärkung ist somit eine natürliche Reaktion des Körpers und kann in der Regel über wenige Tage hinweg auftreten, verschwindet dann aber auch wieder von alleine.

Wie sieht eine osteopathische Behandlung aus?

Der Beginn einer osteopathischen Behandlung ist immer eine ausführliche Anamnese. Danach wird grundsätzlich der ganze Patient untersucht und nicht nur die Körperregion, in der Beschwerden bestehen. Jeder Teil Deines Körpers ist Teil eines Zahnrades, das sich in den Gesamtorganismus einpasst. Sowohl die Untersuchung als auch die Behandlung erfolgen ausschließlich mit den Händen. Ziel ist es, grundlegende Spannungsmuster zu lösen und somit Verkürzungen, Blockaden und Verklebungen zu vermindern.

Welche Beschwerden können mit Osteopathie behandelt werden?

In meine Praxis kommen viele verschiedene Menschen. Leistungssportler, Schreibtischtäter, Schwangere oder frisch gebackene Mamas mit ihren Babys, Kinder und Jugendliche und Omas und Opas sind alle herzlich Willkommen. Osteopathie kann für viele sinnvoll sein. Ernsthafte Beschwerden sollten jedoch immer zunächst mit einem Arzt abgeklärt werden, da ein Besuch beim Osteopathen keinen Arztbesuch ersetzt.

Beschwerden, mit denen mich Patienten schon aufgesucht haben, sind folgende:

  • Beschwerden im Bewegungsapparat wie
    • Rücken- und Kreuzschmerzen,
    • Blockaden der Wirbelsäule,
    • Probleme mit den Bandscheiben
    • Muskel- und Gelenkschmerzen,
    • Verstauchungen
    • Schmerzhafte Verspannungen und chronische Schmerzzustände
    • fasziale Verklebungen und störendes Narbengewebe
    • Stauungen in den Extremitäten
    • Einschränkungen nach Unfällen oder Operationen
  • Beschwerden des Organsystems wie
    • Verdauungsbeschwerden
    • Regelschmerzen
    • wiederkehrende Blasenentzündungen
    • unerfüllter Kinderwunsch
  • Beschwerden des Nervensystems wie
    • Kopfschmerzen und Migräne
    • Schwindel, Tinnitus oder Hörsturz
    • Chronische Erschöpfungs- oder Unruhezustände
    • Schlafstörungen
    • Nervenschmerzen und Missempfindungen
    • akute oder chronische Beschwerden im HNO-Bereich
    • Kiefergelenkschmerzen und -fehlstellungen, Zähneknirschen
  • auch und besonders für Schwangere und Babys eignet sich die Sanftheit einer osteopathischen Behandlung gut

Eignet sich Osteopathie auch in der Schwangerschaft?

Obwohl eine Schwangerschaft ein physiologischer Vorgang ist, können besonders im Bewegungs- und Halteapparat in allen 3 Trimestern kleinere und größere Beschwerden auftreten. Nach Absprache mit Arzt und/oder Hebamme können diese aber oftmals durch Osteopathie mit schonenden Techniken gelindert werden.

Dazu gehören:
• Rücken- und Kreuzschmerzen
• ISG-Schmerzen und Ischiasschmerzen
• Symphysenlockerung und Symphysenschmerzen
• Leistenschmerzen
• Schmerzen am Rippenbogen

Außerdem können Schwangerschaftsübelkeit und Unruhezustände osteopathisch begleitet werden.

Könnte Osteopathie meinem Baby helfen?

Grundsätzlich bist Du der Experte für Dein Baby und merkst, wenn etwas abgeklärt werden sollte. Bei Unsicherheiten frag am besten deine Hebamme oder Kinderarzt. Wenn Dein Baby folgende Symptome zeigt, wäre ein Besuch in einer osteopathischen Praxis sinnvoll:
• einseitige Abflachung des Kopfes (Plagiocephalie)
• Schiefhals (Torticollis)
• Verdauungsbeschwerden (Blähungen und bei sog. Spuckbabys) und Koliken (Dreimonatskoliken)
• Kiss-Syndrom
• Unruhe, Überstrecken und Schlafprobleme
• Saug- oder Schluckprobleme
• Stillprobleme wie Seitenpräferenz oder Schmerzen der Mama beim Stillen
• nach langer Geburt, Kaiserschnitt oder Saugglocken- oder Zangengeburt

 

Die Praxis

Adresse

Praxis für Osteopathie Sophie Ollrogge
Querstraße 2
25451 Quickborn

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